Die Ware wird nach Gewicht berechnet. Dafür fahren wir öffentliche Waagen an.
Wir bieten auch Heulage oder Silage an. Um hierbei gleichbleibende Qualität zu garantieren und Gefahren für die Tiere zu vermeiden, sind verschiedene Vorsichtsmaßnahmen nötig, über die wir Sie gerne informieren.
In der Regel wird Heu nach der Blüte zum ersten Mal gemäht. Ziel ist ein höherer Faseranteil gegenüber dem Blattanteil. Für Pferde, die weniger Eiweiß haben dürfen ist der 2. Schnitt zu bevorzugen. Unser Heu hat eine grobe Struktur und regt zum Kauen an. Die naturbelassenen Wiesen bieten gesundes Gras und vitaminreiche Kräuter.
Heu sollte innerhalb eines Jahres verbraucht werden, ansonsten verliert es wichtige Inhaltsstoffe und Vitamine.
Je nachdem wieviel Restfeuchte noch in dem Ballen steckt, sollte Heu bis zur Verfütterung 6-8 Wochen lagern.
Heulage wird wie Heu gemäht, allerdings ist die Trockenphase deutlich kürzer. Die Restfeuchte beträgt ca. 40-50%. Das Heu wird gepresst und luftdicht in Folie verpackt. Damit erreicht man, dass das Gras milchsauer vergoren wird und dadurch haltbar gemacht wird.
Silage wird auch milchsauer vergoren aber schon mit einer Restfeuchte von 55-65% luftdicht verpackt.
Stroh sollte schön gelb bis blassgelb sein, sich nicht feucht anfühlen und nicht muffig riechen. Graue, feste, staubige Stellen sind ein Hinweis auf Schimmelbildung.
Pferde bevorzugen Weizen- oder Gerstenstroh.
Wichtig bei der Aufbewahrung ist trockene Lagerung. Wenn sichergestellt ist, dass keine Feuchtigkeit oder Nässe eindringen kann, ist Stroh über mehrere Jahre haltbar.
Der optimale Lagerort ist unter einem festen Dach mit Wänden. In jedem Fall sollte das Stroh vor der Witterung geschützt werden. Zur Sicherheit sollte man es auf Paletten lagern.
In der Regel kann Stroh sofort eingesetzt werden. Bei Restfeuchte sollte man es erst 3-4 Wochen trocknen lassen.
Die Heuration ist sehr abhängig von der Rasse, der Bewegung und dem Pferdetyp. Selbst bei Experten herrschen unterschiedliche Empfehlungen. Um dem Pferd nicht zu schaden, sollte man jedoch nicht unter 1 kg pro 100 kg Körpergewicht gehen. Für eine korrekte Bedarfsberechnung muss das Pferd mit seinen Fressgewohnheiten beobachtet werden und viele Aspekte, wie Energie-, Eiweiß- und Rohfaserbedarf, berücksichtigt werden. Im Netz und in der Fachliteratur gibt es dazu zahlreiche Tabellen. Wer es ganz genau wissen möchte, wendet sich am besten an einen Futterexperten.